Die Angst vor Armut – erkennst du ihre Symptome?

Ängste sind Teil des Menschen. Keiner kann ohne sie leben und überleben. Sie schützen und vor Dummheit und Schaden. Keiner von uns muss mehr Angst vorm Säbelzahntiger haben, heute gibt es andere Ängste. Dieser Angst ist jeder schon begegnet, sie ist stark und wenn sie die Kontrolle gewinnt kann sie erheblichen Schaden anrichten. Dabei bemerkt man sie manchmal gar nicht. Wie sieht also Angst vor Armut aus?

Es gibt keinen Kompromiss zwischen Armut und Reichtum. Sie sind wie zwei Flüsse, die zwar direkt nebeneinander fließen, aber in entgegengesetzte Richtungen. Reichtum meint sowohl den finanziellen Reichtum, als auch spirituelle, geistige und materielle Fülle. Jeder Mensch, der stillsteht, wird von der Strömung der Armut mitgerissen. Zum Glück haben wir ein natürliches Verlangen nach Wachstum, wir wollen eigentlich in Richtung Reichtum schwimmen, doch unser Geist sträubt sich viel zu oft davor. Wer sich für Reichtum entscheidet, entscheidet sich gegen Mittelmäßigkeit. Das ist in manchen Gruppen wie ein moralisches Verbrechen, weil es die Unzulänglichkeit und die Antriebslosigkeit des Armen aufdeckt. Wer sich für Armut entscheidet – finanzielle, materielle, spirituelle oder geistige – der sieht nicht gerne was er hätte sein können, und immer noch werden kann, wenn er sich doch nur für Reichtum entscheiden würde.

Wer sich für Reichtum entscheidet muss der Angst vor Armut entgegentreten.

Was befindet sich hinter der Angst?

Nichts. Die Antwort ist Nichts.

Reichtum ist eine Geisteshaltung. Angst vor Armut ist eine Geisteshaltung.

Doch wie äußert sich die Angst vor Armut? Warum ist sie so gefährlich?

Es gibt 6 Arten, Symptome über die sich diese Angst zeigt:

Gleichgültigkeit: Drückt sich meist aus durch mangelnden Ehrgeiz, die Bereitschaft, Armut zu akzeptieren, das widerstandslose Hinnehmen der Entschädigungen, die das Leben zu bieten hat, geistige und körperliche Faulheit und einen Mangel an Initiative, Fantasie, Begeisterung und Selbstbeherrschung.

Unentschlossenheit: Die Gewohnheit, andere für sich selbst denken zu lassen. Zaudern.

Zweifel: Finden im Allgemeinen Ausdruck durch Ausreden, die das eigene Scheitern zu verschleiern, zu erklären oder zu entschuldigen suchen, manchmal auch durch Neid oder Kritik an anderen, die erfolgreich sind.

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Die vier Angsttypen – welcher bist Du? Und wie kannst Du Angst für deinen Erfolg nutzen kannst

Sorgen: Drücken sich normalerweise darin aus, Fehler bei anderen zu suchen, mehr auszugeben, als man zur Verfügung hat, und das äußere Erscheinungsbild zu vernachlässigen, in Stirnrunzeln und finsteren Blicken, in übermäßigem Konsum von Alkohol oder Drogen, in Nervosität, mangelnder Ausgeglichenheit, Unsicherheit und in fehlender Eigenständigkeit.

Übervorsichtigkeit: Die Gewohnheit, immer nach dem negativen zu suchen – über ein mögliches Scheitern zu reden und nachzudenken, statt sich darauf zu konzentrieren, wie man Erfolg haben kann. Alle Wege in die Katastrophe zu kennen, aber nie Pläne zu ersinnen. Wie der Misserfolg verhindert werden kann. Stets auf  >>den richtigen Zeitpunkt<< zu warten, um Ideen und Pläne umzusetzen. Bis das Warten zu einer dauerhaften Gewohnheit wird. Die in Erinnerung zu behalten, die gescheitert sind, und die Erfolgreichen zu vergessen. Das Loch im Donut zu sehen, aber nicht das Gebäckstück selbst.

Aufschieberitis: Die Gewohnheit, auf morgen zu verschieben, was schon letztes Jahr hätte getan werden sollen, mehr Zeit auf das Erfinden von Ausreden zu verschwenden, als zur Erledigung der Aufgabe nötig wäre (dieses Symptom ist nah mit Übervorsichtigkeit, Zweifel und Sorgen verwandt), sich zu weigern, Verantwortung zu übernehmen, wo es sich vermeiden lässt, lieber einen Kompromiss einzugehen, statt für eine Sache zu kämpfen, sich Schwierigkeiten zu fügen, statt sie als Sprungbrett zu nutzen, mit dem Leben um den letzten Penny zu ringen, statt Wohlstand, Fülle, Reichtum, Glück, und Zufriedenheit einzufordern, und im Voraus zu planen, was man tun will, fall und wenn der Misserfolg eintritt. Statt alle Brücken abzubrechen und den Rückzug unmöglich zu machen. Weitere Anzeichen sind ein Mangel an – und oft die völlige Abwesenheit von – Selbstbewusstsein, Zielstrebigkeit, Selbstbeherrschung, Initiative, Begeisterungsfähigkeit, Ehrgeiz, Sparsamkeit und der Fähigkeit, vernünftig zu argumentieren, die Einstellung mit Armut zu rechnen, statt Reichtum zu verlangen, und eine enge Verbundenheit mit armen Menschen, statt die Gegenwart von solchen zu suchen, die Reichtum verlangen und empfangen.“ – S70f.

Wer sich für Reichtum entscheidet, wird ihnen begegnen, ganz sicher.

Wer sich ein Bewusstsein für die Angst vor Armut schafft, wird die Symptome leichter aufdecken.

Wer sich für Reichtum entscheidet, der wird sie entlarven und sich ihnen entgegenstellen.

 

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Das Original von Napoleon Hill kennt jeder, ist aber kein Spaß zu lesen (zumindest für mich nicht). Im Praxisbuch wurde das gesamte Werk neu aufgearbeitet, sodass es wieder aktuell relevant ist und vor allem vernünftig lesbar.

Beste Grüße,

Julius

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