Cashflow Quadrant von Robert Kiyosaki

Wissen schützt vor Risiko, Enttäuschung und falschen Vorstellungen.

Bekannt durch die Geschichten von seinem reichen Papa zeigt uns Robert Kiyosaki in seiner Fortsetzung von Rich Dad Poor Dad in welche Kategorien wir Menschen nach ihrem Umgang mit Geld und Zeit einordnen können. Warum? Wenn ich genau weiß wo ich mich befinde und genau weiß wo ich hin will, ist es unendlich viel leichter mein Verhalten an mein Ziel anzupassen! Für Kiyosaki reichen da schon vier simple Kategorien. Willst Du wissen, zu welcher Du gehörst?

Cashflow Quadrant

Nach Kiyosaki gibt es vier verschiedene Arten bzw. Einstellungen zu Geld, die sich in unserem Verhalten wiederspiegeln

1) E (employee; Angestellter)

„Ich suche nach einem sicheren Job mit gutem Lohn und Vorsorgemöglichkeiten“

2) S (self-employed; Selbstständig)

„Ich nehme 75€ die Stunde“ „Meine Kommission beträgt 6% der Transaktion“ „Ich finde einfach niemanden der diesen Job vernünftig hinbekommt“ „Jetzt hab ich schon 20 Stunden in dieses Projekt gesteckt“

3) B (business-owner; Geschäftsinhaber)

„Ich suche nach einem neuen CEO/Präsidenten der die Führung der Firma übernimmt“

4) I (investor; Investor)

„Basiert mein Cashflow auf einer internen Rendite oder einer Nettorendite?“

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Roberts reicher Vater sagte ihm, dass Worte mächtige Werkzeuge seien, die einen Einblick in unser Inneres geben. Wer Menschen führen möchte, muss ein Meister der Worte sein. Indem wir erkennen, wer uns Gegenübersteht (4-Kategorien) können wir schnell Rückschlüsse auf die Motive und Wünsche dieser Person schließen. Wir müssen hören, zu welcher Kategorie unser Gegenüber gehört und unsere Worte entsprechend wählen. Ein Wort, dass mit der einen Person positiv resoniert, kann bei einer anderen Person total nach hinten losgehen. Das Wort „Risiko“ zum Beispiel ist für einen Investor spannend und interessant, während es für einen typischen Angestellten eher zu Abneigung und Angst führt.

„Höre ihre Worte, fühle ihre Seelen“
S34 (übersetzt durch den Autor)

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Kiyosaki bildet es gerne als Quadrant ab: (siehe Grafik oben)
E & S sind auf der linken Seite, während B & I auf der rechten Seite Platz nehmen.

Schon eine Idee, wer hier wahrscheinlich finanziell Frei ist?

Rechts ist das Ziel!

Nur Menschen, die die rechte Seite des Quadranten beherrschen genießen Freiheit. Vor allem kann man von der rechten Seite auch aus Spaß an der Freude wieder in die linke wechseln. Anders herum geht es nur durch eiserne Disziplin und finanzielle Wissbegier. Die meisten von uns sind in mehreren Kategorien wiederzufinden. Ich zum Beispiel bin „e“, weil ich einen Nebenjob habe, „s“, weil ich ein Gewerbe für Internetdienstleistungen habe, für das ich selbst verantwortlich bin (auch angestellt aber bei mir selbst), und „i“, weil ein kleiner Teil meines Einkommens schon durch Kapitalerträge (Investitionen) erzeugt wird.

Warum müssen wir jetzt Geschäftssysteme lernen?

Kapital entsteht nicht als „e“, selten als „s“ (vor allem nicht passiv), und bevor man zum „i“ wird muss ja schon Kapital vorhanden sein. Also bleibt noch „b“. Der Business-Sektor: Hier entstehen Vermögen.
Es ist nicht nur wichtig, zu jeder Zeit zu wissen in welchem Sektor des Quadranten man aktuell handelt, sondern auch in welcher Art von Geschäftssystem man das tut. Die Art des Systems hat nämlich Einfluss auf unsere Entscheidungen, bzw. sollte es so sein. Unterschiedliche Geschäftssysteme erfordern individuelle Handlungsweisen.

1) Traditionelle Firmen – ein Geschäft/System wird eigenständig aufgebaut
2) Franchises – Ein System existiert bereits und ich kaufe mir einen Teil davon
3) Network Marketing – ich kaufe mich in ein System ein, bin ihm aber untergeordnet

Wo könnte hier der Unterschied sein? Welches System wird Dich am wahrscheinlichsten frei machen?

5 Stufen von Investoren

„Investing is the key to financial freedom“
(S123)

Nur in diesem Sektor sind wir absolut frei. Nur in diesem Sektor kann unser Vermögen wachsen, ohne zurück auf die linke Seite zu wechseln. Investieren bedeutet Freiheit.
Bei Investoren gibt es riesige Unterschiede. Robert Kiyosaki hat 5 Stufen festgelegt, an denen wir uns orientieren können. Auch hier gilt wieder: Wenn ich genau weiß wo ich stehe und wo ich hinwill, kann ich exakt identifizieren was ich für mein Ziel tun muss.

Stufe 1) Die „Die Null-finanzielle-Intelligenz Stufe“

Die Unterschicht der Investoren (die meisten von uns, ist halt so, irgendwo müssen wir ja anfangen). Das schöne ist, dass das Investieren nicht direkt über das Einkommen gesteuert wird. Ein Bachelorpsychologe (mit Glück etwas über 2000€ Brutto) hat grundsätzlich keinen Nachteil gegenüber dem Chefarzt der Radiologie, weil die meisten Menschen einfach so finanziell retardiert sind, dass ihre Ausgaben auf scheinbar magische Weise ihren Einnahmen entsprechen. Tendenziell sogar mehr Ausgaben als Einnahmen. Wer mehr verdient braucht auch mehr – so scheint es. Diese Stufe investiert Geld in Dinge, die ihren Wert verlieren (Konsum) und ist meistens nur einen „etwas“ von einer Pleite entfernt. Einen fehlenden Gehaltscheck, eine Kündigung, einen verlorenen Kunden usw. Wer fleißig zur Schule geht und studiert und sich brav dem Bildungssystem fügt, landet genau hier. Hier fängt der Lernprozess an.

Stufe 2) Die „Sparen-ist-für-Verlierer Stufe“

>Wer reich sein will, muss sparen. Jeden Monat 10% des Einkommens und das legt man dann am besten in einem Investmentfond an. Nur so wird man reich.<< Auch auf diesem Blog habe ich diese Art des Investierens vorgestellt. Lustigerweise sind genau diese beiden Artikel auch die erfolgreichsten (bisher). Wir deutschen lieben „sichere“ Anlagen, die uns langfristig „wohlhabend“ machen. Beides ist natürlich Bullshit. Kein Mensch wird reich durch Fondsparen und was noch viel wichtiger ist: Diese Anlagen sind NICHT sicher. Sie geben uns ein Gefühl von Sicherheit aber sonst nichts. Die einzigen, die tatsächlich reich werden, sind diejenigen, die Fondsparen verkaufen und mit dem Geld der Anleger spekulieren. Und wenn es dann doch mal einen „Spar- und Zinseszinsmillionär“ gibt, dann schaut ihn an und fragt euch: „Will ich wirklich 50 Jahre meines Lebens nur sparen, mir nichts gönnen und nichts riskieren dürfen, nur um dann als hirntoter 70-jähriger (wenn ein solcher Mensch überhaupt so lange lebt; Armut=früherer Tod) meine kleine Millionen anzuschauen und zu wissen das ich keinen meiner Träume mehr leben kann?“. Achja Inflation und Hyperinflation haben bis dahin diese Million schon ihrer Kaufkraft beraubt. Das Einzeige was bei dieser Methode funktioniert, ist Produkte für diese Methode verkaufen (z.B. Finanzratgeber), da sie völlig ineffektiv und sogar schädlich ist, die Unter- und Mittelschicht sie aber liebt und sowieso nicht hinterfragt. Keiner wird sich beschweren, der nach 7-Jahren nicht die erste Million zusammengespart hat, obwohl Bodo Schäfer doch gesagt hat, dass das jeder kann. So ein Buch wird gekauft, gelesen, für gut befunden, und absolut nichts geändert. Herr Schäfer hingegen verdient sich eine goldene Nase (sind ja auch tolle Bücher, wenn man sie als Unterhaltung liest). Damit ist das Geschäft von Bodo Schäfer keinesfalls zwielichtig. Er verkauft eine schöne Vorstellung, es erwartet ja keiner, dass die Million plötzlich aus dem Buch hopst.

Stufe 3) Die „Ich-bin-zu-beschäftigt Stufe“

Hier finden sich diejenigen wieder, die es zwar schaffen positiven Cashflow zu erzeugen (jeden Monat was übrig zu haben) aber der Meinung sind, das Geld von „Experten“ gehandhabt werden müsse. >>Zack<< wird ein Berater gesucht und das Geld in fremde Hände gelegt. So investiert man zwar Geld, doch durch die mangelnde finanzielle Intelligenz ist hier auch von echter Sicherheit keine Spur. Ein „Finanzexperte“ gibt einem zwar ein tolles Gefühl und kann auch tolle Prognosen erstellen und viel erzählen, doch eines müssen wir uns merken: Ein Berater kann niemals oberhalb unserer eigenen finanziellen Intelligenz handeln! Es geht um unser Geld, also ist auch unsere Intelligenz gefragt. Ein Berater kann ein Fachgebiet haben, oder zum Beispiel Experte für ganz spezielle Finanzprodukte, Transaktionen o.ä. sein, doch der Investitionsimpuls muss von UNS ausgehen. Das müssen wir lernen. Nur so kommen wir auf Stufe 4 & 5.

Stufe 4) Die „Ich-bin-ein-Profi Stufe“

Das hier ist eine besondere Kategorie von Investoren. Sie wirken erfahren und souverän, sie haben einige Erfolge zu verzeichnen aber so wirklich effektiv ist das Ganze nicht. Sie kommen meistens aus dem „s“ Sektor und waren in diesem erfolgreich. So richtig finanziell gebildet ist dieser Investor aber nicht. Er kauft und verkauft ab und zu Aktien, die er sich selbst raussucht. Von Beratern hält er nichts, die kosten ja Geld (ACHTUNG: damit sind nicht die Idiotenberater der Stufe 2 gemeint!!). Wenn diese Investoren in Immobilien einsteigen, erledigen sie die anfallenden Arbeiten meist selbst und verwalten alles alleine. Sie kaufen sich Gold und Silber und lagern es zu Hause. Sie bilden sich zwar fort, aber nicht wirklich effektiv – eher für das gute Gefühl. Das sind zwar „richtige“ Investoren, doch sie liegen weit hinter dem Potenzial der Stufe 5 (obwohl sie das Zeug dazu hätten mit etwas mehr finanzieller Bildung).

Stufe 5) Die „Kapitalisten-Stufe“

Die Stufe 5 ist die Königsklasse. Hier ist der Investor wahrscheinlich ein erfolgreicher Businness-Owner („b“ Sektor). Er weiß wie wertvoll das Geld anderer Leute zum investieren ist. Er ist nicht alleine unterwegs, sondern immer ausgestattet mit Mentoren und Experten, die ihn Beraten. Diese bezahlt er gut, da er weiß das er durch sie sein Potenzial voll ausschöpft und mit ihnen maximale Gewinne erziehlt. Er selbst muss nicht der Schlauste sein, auch nicht der Experte für alle Bereiche. Er bringt seine finanzielle Bildung mit, die sich sehr auf Erfahrungswerte stützt und den Umgang mit Menschen. Sein Team besteht aus den Schlausten und er führt sie an mit etwas, dass man „Mumm“ nennen würde. Er zahlt weniger Steuern als alle anderen Stufen, da seine Steuerberater die besten auf ihrem Gebiet sind (ganz legal). Ein „b“ Investor ist sehr großzügig. Er hat gelernt, dass egal was wir uns für uns selbst wünschen, dass wir es zuerst geben müssen. Durch seine Erfahrungen mit viel Kapital, durch seinen entsprechend beeindruckenden Track-Record fällt es ihm leicht Unsummen an Kapital schnell zusammenzutreiben. Menschen machen gerne Geschäfte mit ihm, und er profitiert von ihrem Kapital (und nicht nur seinem eigenen). Ich möchte Herrn Kiyosaki nicht zu viel Inhalt vorwegnehmen, obwohl große Teile dieses Artikels meine eigene Interpretation seines Buches ist. Er mag es wahrscheinlich ein wenig anders schreiben als ich! Ich habe von diesem Buch profitiert, es gibt nicht einfach ein gutes Gefühl á la >>Du musst nur an deine Träume glauben und sparen blablabla..<<, sondern es bietet einen allgemein anwendbaren Ansatz, um mich selbst in diese Systeme einzuordnen und aufzuschauen, welche Eigenschaften ich mir aneignen muss, um selbst in den höchsten Stufen zu investieren.

Immer wieder ergibt sich dabei dasselbe Fazit:

Menschen, die Geld jagen bekommen es nicht. Sie sind nicht würdig, weil sie nicht verstehen, das Geld ein Instrument ist, das nur von wenigen Menschen gespielt werden kann. Ich muss dem Geld keine Falle stellen, ich muss mich nicht an Geld klammern. Ich sorge dafür, das ich wachse, sodass sich Geld & Erfolg zu mir gesellen.

(Anzeige folgend)

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Ist Robert Kiyosaki etwas für Dich? Dann schau mal bei meinem Artikel über Rich Dad Poor Dad vorbei: Lesen für Erfolg – Rich Dad Poor Dad Teil #1

 

Beste Grüße,

Julius

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