Lesen für Erfolg – Rich Dad Poor Dad Teil #1

„Dieses Buch ist allen Eltern auf der ganzen Welt gewidmet – den ersten und wichtigsten Lehrern eines Kindes“

Was lernen wir eigentlich über Finanzen, wenn wir groß werden? Die meisten von uns nicht besonders viel, und dann meistens auch von Menschen die selbst keine finanzielle Bildung haben.

„Wer viel Geld verdient kann sich viel kaufen.“

„Gute Schulnoten sorgen für ein gutes Gehalt.“

„Mein Haus ist die wichtigste Investition.“

„Mehr Geld würde mir helfen meine Schulden abzubauen.“

Das sind so die Klassiker, die man immer wieder hört, wenn es um Geld geht. Doch die meisten Menschen haben schlichtweg keinen blassen Schimmer, wie Geld funktioniert. Wie denn auch? – in der Schule lernt man sowas ja auch nicht. Und Schulbildung ist die einzige Bildung, die die meisten Menschen haben.

„Reichtum ist die Fähigkeit eines Menschen, eine gewisse Anzahl von Tagen überleben zu können. Oder: Wenn ich heute aufhöre zu arbeiten, wie lange könnte ich dann überleben?“ S102

Was sind dann also die Grundlagen finanzieller Bildung? Wie denken reiche Menschen?

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Robert Kiyosaki schreibt über seine zwei Väter. Seinen leiblichen Vater, den hochgebildeten Lehrer, der finanziell ungebildet ist und den Vater seines Freundes Mike, der schon nach der achten Klasse die Schule abbrach aber dafür finanziell hochgebildet bzw. erfolgreich ist. Robert hat in den finanziellen Welten beider Männer gelernt. Mit neun Jahren hat er erkannt, dass es für ihn mehr Sinn macht, bei dem Vater seines Freundes zu lernen. Mit seinen Lehren hat er es geschafft ein Millionen-Imperium aufzubauen und selbst zu einem reichen Menschen zu werden.

Auch dieses Buch ist genauso wie die Gesetze der Gewinner von Bodo Schäfer ein Arbeitsbuch. Es wurde geschaffen um aktiv benutzt zu werden, um immer wieder darin nachzuschlagen.

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Lektion 1: Die Reichen arbeiten nicht für Geld

„Die Armen und die Angehörigen der Mittelschicht arbeiten für Geld. Die Reichen lassen Geld für sich arbeiten.“ S26

Die erste Lektion beginnt damit eine Entscheidung zu treffen. Auch bei den Gesetzen der Gewinner von Bodo Schäfer ist das die erste Regel. Je schneller ich Entscheidungen treffen kann, desto schneller passiert auch was und desto größer ist die Wahrscheinlichkeit Chancen zu erkenn und wahrzunehmen.

Am Anfang muss man unzufrieden sein. „Ich verdiene zu wenig Geld“. „Diese Arbeit ist total beschissen“. Das ist ja schon mal etwas, dass die meisten so empfinden. Der feine Unterschied ist jetzt wem ich die Schuld in die Schuhe schiebe. Für die meisten Menschen sieht es so aus, dass ein äußerer Umstand schuld ist. Der Chef, die Kollegen, das Gehalt oder vielleicht auch einfach der blöde Weg zur Arbeit. Das wird entweder geduldet oder der Job wird gewechselt, damit das ganze wieder von vorne losgehen kann. Kiyosaki sagt, dass das Leben einen herumschubse, zu jeder Zeit. Manche reagieren verärgert, wie eben vorgestellt, doch reiche Menschen verstehen, dass das Rumgeschubse einem Zweck dient. Hier soll ich etwas lernen! Was könnte das sein? Reiche Menschen gestatten es dem Leben nicht sie zu unterwerfen. Wer sich unterwerfen lässt, wird arm sterben.

„Ihr zwei (Robert und Mike) seid die ersten Menschen, die mich je darum gebeten haben, ihnen beizubringen, wie man zu Geld kommt… Ich habe mehr als 150 Angestellte und kein einziger davon hat mich je gefragt, was ich über Geld weiß. Sie verlangen von mir eine Stelle und ein Gehalt, aber sie bitten mich niemals, ohne etwas über Geld beizubringen. So verbringen die meisten von ihnen die besten Jahre ihres Lebens damit, für Geld zu arbeiten, ohne eigentlich zu verstehen, was das ist…“ S39

Ich soll andere nicht für meine Probleme verantwortlich machen. Kiyosaki sagt, dass die meisten Menschen versuchen ihre Probleme auf die gleiche Weise lösen wollen. Entweder kündigen sie, suchen einen Job mit mehr Bezahlung, oder nehmen noch zusätzliche Arbeit an, weil sie meinen, dass sich dadurch ihre Probleme lösen. Das ist ein Trugschluss. Das Gehalt war nämlich nie das Problem. Dabei ist der Ansatz gar so falsch. Wut ist Teil des Rezepts. Leidenschaft sei eine Kombination auf Wut und Liebe – und die brauchen wir um unser Vermögen aufzubauen.

Die meisten Menschen treten dem Thema mit Angst entgegen, deshalb fällt es ihnen leicht für Geld zu arbeiten – sich zu unterwerfen. Sie unterwerfen sich regelrecht. Für Geld zu arbeiten ist >>schrecklich<<, das sei das Leben für viele Menschen. Wer für Geld arbeitet bekommt nie genug, es führt zu Enttäuschungen und Wut ohne Liebe.

Lektion 2: Was bringt ein solides finanzielles Grundwissen?

„Es geht nicht darum, wie viel Geld man verdient, sondern darum, wie viel man davon behält.“ S71

Vermögen wächst ab einer bestimmten Größe von allein. Man kann sich das wie einen Baum vorstellen sagt Kiyosaki. Man wässert ihn einige Jahre jeden Tag bis er eines Tages groß genug ist um allein zu wachsen. Die Wurzeln sind tief genug gewachsen, er spendet seinem Besitzer seine Früchte und seinen Schatten. Ein solches Vermögen bedeutet Freiheit. Dabei ist es gar nicht so wichtig wie viel Geld man genau verdient. Nicht die Zahlen alleine bestimmen den Reichtum, sondern die Bildung. Wer sich nur auf sein Geld konzentriert wird am Verlust dessen zerbrechen. Wer sich hingegen auf seine (finanzielle) Bildung konzentriert, bleibt durch jede Veränderung hinweg reich und wächst weiter. Jeder kennt die Geschichten der Lottogewinner und Profisportler, von denen man meinen sollte, dass sie für alle Zeit ausgesorgt haben. Das sind Menschen, deren Vermögen groß genüg wäre um sich selbst zu vermehren, doch wenn große Summen Geld auf wenig finanzielle Bildung treffen kommt es unweigerlich zum Verlust. Mehr Geld löst eben nur selten die Probleme.

Buchhaltung ist nach Kiyosaki eine wichtige Grundvoraussetzung. Dabei geht es zunächst gar nicht so sehr um Zahlen und Berechnungen, sondern mehr um die Fähigkeiten Dinge in die richtige Spalte einzusortieren.

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Was ist der Unterschied zwischen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten? Darum geht es sozusagen. Das ist die erste und einzige Regel, die es zu beachten gilt. Kaufe Vermögenswerte. Der zentrale Unterschied zwischen Armen und Mittelschichtlern und den Reichen sei nämlich die Tatsache das erste hauptsächlich Verbindlichkeiten kaufen, die sie für Vermögenswerte halten und letztere Vermögenswerte kaufen, mit denen sie sich ganz nebenbei ihre Verbindlichkeiten finanzieren.

Wenn es so einfach ist, warum ist dann nicht jeder reich?

Weil Erwachsene zu gescheit sind, diese Regel zu verstehen. Sie haben ihr Finanzwissen von Bankberatern, Buchhaltungsfachleuten, Immobilienmaklern, Finanzplanern und so weiter. Sie haben viele komplexe Dinge gelernt und „begriffen“. Wenn sie aber mit der Einfachheit vom Reichtum konfrontiert werden, wenn man es ihnen erklären möchte sind sie empört. Sie können ihr Gelerntes nicht mehr ablegen.

„Wenn du reich sein willst, musst du zahlen lesen und verstehen können.“ S76

Oder anders gesagt

„Ein Vermögenswert füllt mir meine Tasche mit Geld. Eine Verbindlichkeit zieht mir Geld aus der Tasche.“ S76

Im Grund genommen ist es so einfach. Scheinbar macht das für viele keinen Sinn. Das Haus, in dem ich lebe, das Auto, das ich fahre, die Kleidung, die ich kaufe, den Schmuck, den ich besitze, dass sind alles keine Vermögenswerte auch wenn sie einen „Wert“ haben. Vermögenswerte sind Immobilien, die ich vermiete oder weiterverkaufe, Aktien, Patente usf. Diese Dinge haben die Eigenschaft positiven Cashflow zu erzeugen. Wer reich werden will kauft sein Leben lang Vermögenswerte und alle anderen eben Verbindlichkeiten.

Die meisten Menschen zeigen, dass es dabei auch erstmal egal ist wie viel Gehalt sie bekommen. Wer viel Gehalt bekommt zahlt einfach mehr steuern und kauft ein größeres Eigenheim oder Auto und ist somit gleich wieder stabil in Unter- und Mittelschicht gefangen. So wird’s nun mal gemacht.

„Ein Narr und sein Geld geben ein großes Fest“ S.83

Lektion 3: Kümmere Dich um Deine eigenen Geschäfte

„Die Reichen konzentrieren sich auf ihre Vermögensspalte, während alle andere sich auf ihr Einkommen konzentrieren.“ S118

Für wen Arbeiten arme Menschen eigentlich? Arme Menschen arbeiten für drei Institutionen. Zunächst einmal arbeiten sie für ein Unternehmen und sorgen dafür das sie ihre Energie für den Erfolg von jemand anderem aufwenden, danach arbeiten sie für den Staat, denn wer hart arbeitet darf auch mehr Steuern zahlen und zu guter Letzt arbeiten sie für die Bank, die ihre Hypothek besitzt. Menschen, die ihr ganzes Leben nur für andere Arbeiten stehen am Ende mit nichts da.

„Oft frage ich >>Was ist ihr Geschäft?<< und bekomme zur Antwort >>Ach, ich bin Banker.<< Und dann frage ich, ob dem Betreffenden die Bank gehört. Normalerweise lautet die Antwort >>Nein, ich arbeite in einer.<< In diesem Fall verwechselt der Betreffend seinen Beruf mit seinem Geschäft. Ihr Beruf kann Banker sein, aber sie brauchen noch ihr eigenes Geschäft.“ S119

Lektion 4: Die Geschichte der Steuern und die Macht der Unternehmen

„Mein reicher Vater spielte das Spiel auf kluge Wiese, und zwar mit Unternehmen – dem größten Geheimnis der Reichen.“ S134

Robin Hood ist ein Gauner und kein romantischer Held. Das ist es, was Roberts reicher Vater ihm erklärte. Die Reichen sollen einen Teil den Armen abgeben, das ist der große Aufschrei der Armen und der Mittelschicht. In der Realität wird dafür die Mittelschicht, insbesondere die obere Mittelschicht gemelkt und die Reichen kaum besteuert. Ursprünglich wurden Steuern nur zu Kriegszeiten eingeführt, um den Bedarf an Kriegsgeräten und Soldaten zu decken. Dann kam man auf die Idee, die Armen mit Steuern zu bestrafen. Dieses Vorgehen hat schnell allgemeine Akzeptanz gefunden. Der Staat wurde aber immer gieriger und fing an auch die ärmeren zu besteuern. Heute sehen wir ja, kaum einer kann arbeiten ohne gleich die Hälfte seines Lohnes in die Hand des Staates zu geben. Während es sich die Armen gefallen lassen, nutzen die Reichen ihre finanzielle Intelligenz um einen Ausweg zu finden – durch Unternehmen. Die Reichen haben verstanden, dass ein Unternehmen weniger Steuerbelastung erfährt als eine Privatperson. Dabei muss ein Unternehmen gar kein riesiges Gebäude in der Innenstadt sein, in dem sich hunderte Mitarbeiter tummeln, im Kern ist es nur ein Dokument. Grundsätzlich stehen jedem Steuerschlupflöcher zur Verfügung, doch besonders die die sich um ihre eigenen Unternehmen kümmern, anstatt um das Angestelltendasein, nutzen ihr Wissen um weniger abgeben zu müssen.

„Wenn Sie für Geld arbeiten, geben Sie Ihrem Arbeitgeber Macht. Wenn Geld für Sie arbeitet, liegt die Macht in Ihrer Hand“ (S141)

„Jeder Dollar in meiner Vermögensspalte war ein wunderbarer Mitarbeiter, der hart arbeitete, um mehr Angestellte zu gewinnen und dem Boss einen neuen Porsche zu kaufen.“ (S141)

Reiche hören nicht einfach auf zu lernen, wenn sie mit der Schule fertig sind. Kiyosaki sagt, dass der Weg zur finanziellen Unabhängigkeit Wissen und ständige Fortbildung und vier Bereichen erfordert:

  1. Buchhaltung

Es ist eine lebenswichtige Fähigkeit, um finanziell unabhängig zu sein. Hier sind allgemeine finanzielle Kenntnisse gefragt, um Bilanzen zu lesen und zu verstehen.

  1. Investieren

Das Investieren ist die Wissenschaft des Geldes. Wie wird aus Geld mehr Geld? Ich muss die Strategien und Rezepte verstehen, um selbst finanziell frei zu sein.

  1. Marktverständnis

Die Wissenschaft von Angebot und Nachfrage. Was sind die >>technischen<< Aspekte des Marktes und welche Auswirkungen hat meine Investition?

  1. Das Gesetz

Das Gesetz zum eigenen Vorteil zu nutzen, kann den technischen Fähigkeiten (die ersten drei) dabei helfen, explosives Wachstum auszulösen. Wer versteht, welchen Schutz und welche steuerlichen Vorteile ein Unternehmen bietet, begibt sich auf den Pfad der Reichen.

Lektion 5: Die Reichen erfinden das Geld

„Im wirklichen Leben kommen oft nicht die Klugen, sondern die Kühnen voran.“ (S156)

Kiyosaki sagt, dass jeder Mensch über ein unglaubliches Potenzial verfügt und mit Talenten gesegnet ist. Uns alle hält ein gewisser Grad an Selbstzweifel zurück. Es geht dabei nicht so sehr um den Mangel an Sachinformationen, vielmehr um unser mangelndes Selbstvertrauen. Studienabschlüsse und Noten sind im >>echten<< Leben nicht so wichtig. Da zählt etwas, dass man >>Mumm<< nennt. Oft kommen nicht die Klugen, sondern die Kühnen voran.
„Wenn die Angst zu groß ist, wird das Genie unterdrückt“ (S157)

Angst führt zu dem Bedürfnis der Sicherheit. Veränderungen, wie sie dem Investor entgegenstehen werden verabscheut. Besonders beim Thema Geld.

„Warum sollte ich mich mit der Entwicklung meines finanziellen IQs quälen?“

„Warum sollte ich finanzielle Erkenntnisse erwerben?“

„Warum sollte ich Risiken eingehen?“

„Einfach um mehr Möglichkeiten zu haben.“
S157

„Weil es die aufregendste Zeit ist, die man erleben kann. Ich würde Änderungen eher begrüßen als befürchten. Die spannende Vorstellung, Millionen zu verdiene, ist weitaus interessanter als die Sorge, keine Gehaltserhöhung zu bekommen.“ S158

„Was klingt für Sie härter?

  1. Arbeite fleißig, zahle 50 Prozent Steuern und spare dann, was übrig bleibt. Ihre Ersparnisse verdienen Ihnen vielleicht fünf Prozent Zinsen, die auch besteuert werden.

Oder

  1. Nehmen Sie sich Zeit, Ihre finanzielle Intelligenz zu entwickeln, die Macht Ihres Gehirns und die Vermögensspalte einzuspannen.“ S169

Um zu einem kühnen Investor zu werden brauchen wie drei Fähigkeiten, sagt Kiyosaki.

  1. Die Fähigkeit, eine Gelegenheit zu finden, die alle anderen übersehen haben.

  2. Die Fähigkeiten, Geld zu vermehren

  3. Die Fähigkeit, klügere Leute zu finden.

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Gefällt Dir, was Kiyosaki über finanzielle Freiheit lehrt?

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Lesen für Erfolg – Rich Dad Poor Dad #2

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