Das sind die wichtigsten Variablen für Deinen Vermögensaufbau

Was genau beeinflusst eigentlich meinen Vermögensaufbau?

 

Es gibt drei grundlegende Variablen, die bestimmen wie erfolgreich du Vermögen aufbaust.

T, K & I

T ist Zeit. Wie lange kann ich mein Geld anlegen?

K ist Kapital. Wie viel Geld kann ich anlegen?

I sind Zinsen. Wie viel Zinsen bekomme ich für mein Geld?

Das ist wahrscheinlich jedem bewusst, doch welche ist jetzt am wichtigsten?

Intuitiv könnte man behaupten, der Zinssatz sei die wichtigste Stellschraube. Schließlich gibt es ja den Zinseszinseffekt und der führt dazu, dass Vermögen rasant anwachsen. Das ist erstmal nicht falsch, doch um tatsächlich vom Zinseszinseffekt zu profitieren braucht es eine enorme Zeitspanne (das ist so ab Jahr 30 richtig spürbar). Ich kenne Deine persönlichen Vermögensziele nicht, doch um ausschließlich auf den Zinseszinseffekt zu setzen habe ich keine Zeit. Ich möchte mein Vermögen möglichst schnell auch nutzen können. Außerdem ist es wichtig sich klarzumachen, dass nur die wenigsten langfristig Zinsen (oder Renditen) über 8% erzielen werden, sodass Zinsen erstmal nicht die wichtigste Variable sind.

Zeit. Ich habe eben schon gesagt, dass ich für meinen Vermögensaufbau nicht genug Zeit habe um auf den Zinseszinseffekt zu warten. Das soll nicht heißen sein Geld nicht anzulegen und auf langfristige Anlagen zu setzen. Schon kleine Sparraten können für eine klasse Altersvorsorge sorgen. Was ich meine ist, um mein Vermögen tatsächlich so aufzubauen, dass ich womöglich früher in „Rente“ gehen kann, von Renditen leben kann oder im einfachsten Fall nur noch zeitweise arbeiten muss reicht es eben nicht auf Zinsen zu warten und zu hoffen. Dafür sind Zinsen/Renditen in den meisten Fällen zu langsam. Eine Rente aufbauen in 40 Jahren ist mit kleinen Sparraten möglich, doch mit 30 finanziell frei zu sein? – Das können normale Zinsen nicht bezahlen.

So würde sich Dein Geld entwickeln,wenn du jeden Monat 250

Kapital. Wer das Ziel hat finanziell frei zu sein – zum Beispiel dadurch, dass das angesparte Portfolio die eigenen Lebenserhaltungskosten komplett deckt – und nicht nur seine Rente aufbessern möchte, muss den Weg über das Kapital gehen.

1.000.000€ zu sparen, die dann auch direkt in meinem aktiven Leben vor der Rente für mich nutzbar sind könnte zum Beispiel so aussehen.

1.700€ pro Monat bei 8% anlegen. Das sind 20 Jahre bis zur ersten Million.

Zu langsam

2.500€ pro Monat bei 8% anlegen. Das sind 16,5 Jahre bis zur ersten Million.

Zu langsam

3.500€ pro Monat bei 8% anlegen. Das sind 13,5 Jahre bis zur ersten Million.

Zu langsam

5.000€ pro Monat bei 8% anlegen. Das sind 10,7 Jahre bis zur ersten Million.

Jetzt sind wir schon in einem Bereich, in dem es interessant wird. 11 Jahre sind ein überschaubarer Zeitraum. Was auch auffallen sollte: nur, weil wir unsere Sparrate verdoppeln, kommen wir nicht doppelt so schnell ans Ziel.

Je kürzer der Investitionszeitraum ist, desto geringer wirkt sich der Zinseszinseffekt aus.

Außerdem:

Je kürzer der Investitionszeitraum, desto wahrscheinlicher sind Renditeausfälle.

Auch wenn der Aktienmarkt langfristig stetig wächst, bedeutet das nicht, dass jedes einzelne Anlagejahr auch gewinnbringend ist. Solche Anlagen können mir nur langfristig relativ stabiles Wachstum bieten.

Wie viel Geld muss ich verdienen um 5.000€ jeden Monat anlegen zu können?

Grob überschlagen müsste ich 11.000€ Brutto jeden Monat verdienen. Damit habe ich 1.150€ um meine laufenden kosten zu decken plus meine Sparrate (Bundesland Hamburg, Lohnsteuerklasse 1).

Wer den langen, stetigen Weg gehen möchte mit dem Ziel zum Beispiel nach 25 Jahren in Rente zu gehen und trotzdem den gleichen Lebensstandard beizubehalten kann natürlich die Sparraten deutlich geringer einstellen.

Die Frage lautet also wie folgt: Wenn ich keine Zeit habe bei kleinen Sparraten (unter 1000€) auf den Zinseszinseffekt zu warten muss ich mein Kapital erhöhen.

Wie erhöhe ich mein Kapital?

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